Ein Verein vor Ort kann in wesentlichen Fragen nicht viel bewirken. Deshalb schließt er sich einem Landesverband an. Und der wiederum einem Bundesverband. Und plötzlich wird klar, wie viele Angelfischer es bundesweit gibt und was sie alles so machen.
Da werden nämlich nicht nur blind die dicksten Fische herausgeangelt und das höchste Ziel ist nicht das Titelfoto mit dem Flussmonster im Arm oder die reich gefüllte Pokalwand in der Stube. Es geht vielmehr darum, dass bedrohte, vertriebene oder abgewanderte Fischarten wieder gestärkt und vermehrt und angesiedelt werden. Ein Biotop muss im Gleichgewicht sein. Dazu gehört sauberes Wasser, passende Tier- und Pflanzenarten und hier und dort Eingriffe, wenn sie nötig werden.
Angler sind also nicht tumbe Nachfahren des steinzeitlichen "Sammlers und Jägers", sondern in erster Linie Naturfreunde und Naturschützer. Angler würden nie Müll ins Wasser werfen, Uferzonen zerstören oder Flora und Fauna in sonst irgendeiner Weise stören.
Und deshalb machen uns Dachverbände stark gegenüber Gesellschaft und Politik. Sie können Einfluss nehmen auf Gesetze, Verordnungen und drohende Veränderungen zu Lasten der Angelfischerei.
der RASV ist deshalb Mitglied im Landesfischereiverband Bremen.
Und der ist wiederum Mitglied im Deutschen Angelfischer-Verband (DAFV)
Erfreulicherweise sind manche unserer Mitglieder auch im Landesfischereiverband tätig, so dass eine enge Kooperation gewährleistet ist.

 

Ob Terrier wohl Brassen hassen???